Implantate
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Es gibt in der
Glaukombehandlung auch die Möglichkeit Implantate zu verwenden. Das Prinzip von
Implantaten ist die künstliche Ableitung des Kammerwassers. Sog. Shunts bestehen aus einem Silikonschlauch, der in die
Vorderkammer in das Auge eingeführt wird und einer Fixierungsplatte, um die
sich das Filtrationsareal im Tenonraum bilden soll.
Die Indikation für ein
Implantat sind vor allen Dingen Glaukome, die erfolglos mit filtrierenden
Operationen behandelt worden sind und bei denen auch eine Wiederherstellung des
Sickerkissens erfolglos erscheint.
In der postoperativen Phase
kann es auch zu Hypotonien (zu niedriger Druck) kommen. Manche Implantate
können dem mit einem Ventilmechanismus entgegenwirken.
Auch kann es zu Zystenbildung
und zu Abkapselungen führen. Nach bisherigem Stand scheint es keine
Unterschiede in der Drucksenkung der einzelnen Implantate zu geben.
Bei Fragen wenden Sie sich
bitte an Ihren behandelnden Augenarzt.
Hier werden die gängigsten
Modelle vorgestellt:
Baerveldt-Implantant:
Quelle: http://www.djo.harvard.edu/files/3593_467.jpg
Ahmed-Implantat:
Quelle: http://westcoastglaucoma.com/images/Ahmed-FP7.jpg

Molteno-Implantat:
Quelle: http://img.medscape.com/pi/emed/ckb/clinical_procedures/1189694-1208066-1086.jpg
Für die Richtigkeit und
Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen.